Superfood aronia

 

Was ist ARONIA?
Ihr botanischer Name lautet Aronia melanocarpa. Man nennt sie aber auch oft die „schwarze Apfelbeere“.
Auf dem Aroniastrauch, einem Wildobstgehölz aus der Familie der Rosengewächse, der im Mai weiße Blüten trägt, reifen bis Ende August dunkelviolette, fast schwarze Früchte heran. Diese apfelförmigen Beeren, die einen Durchmesser von 5–12 mm haben und mit einer wachsartigen Außenhülle überzogen sind, sind für den rohen Verzehr nur bedingt geeignet. Der Saft der gepressten Beeren schmeckt fein-herb, wobei die Süße je nach Anbaugebiet, Wetterbedingungen und Verarbeitung variiert, und bietet damit ein neuartiges Geschmackserlebnis.


Herkunft

Die Aroniapflanze hat ihren Ursprung im östlichen Nordamerika und wurde dort bereits von den Indianern als
wertvolle Frucht geschätzt. Von Amerika traten die Apfelbeeren schließlich ihre Reise über Russland und Polen bis nach Mitteleuropa an, wo sie zuvor im Wesentlichen nur als Ziergehölz bekannt waren.

Erst seit dem Jahr 2001, als in der Südoststeiermark die ersten Aroniasträucher gepflanzt wurden, bereichert sie auch in Österreich das Obstsortiment. Aronia wird überdies biologisch produziert und benötigt keine Pestizide,
was im Obstbau nahezu einmalig ist.

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Was die Aroniabeere für Sie und Ihre Vitalität tun kann

Ihr einzigartig hoher Anteil an antioxidativen Pflanzenstoffen, aber auch der hohe Vitamingehalt 
in Verbindung mit den zahlreichen Mineralien und Spurenelementen - zeichnen die Aroniabeere aus.

Aroniabeeren sind echte kleine Powerpakete, die Sie bei einer gesunden Ernährung unterstützen können.
Die Apfelbeeren enthalten Vitamine wie Vitamin C, Vitamin B9, Vitamin B2, Vitamin K, Vitamin E und
das Provitamin A.


Den Saft der Aroniabeeren täglich genommen kann den Vitamingehalt Ihrer Ernährung positiv verändern
und auch Ihrem Aussehen kommt ein erhöhter Vitamingehalt der Ernährung zugute.
Ausreichend Vitamine sorgen für ein gesundes und frisches Aussehen, denn schließlich unterstützen
Vitamine auch eine gesunde, straffe und frische Haut.

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INHALTSSTOFFE DER BEERE

Anthocyane-Sekundäre Pflanzenstoffe - wirken der Zellalterung entgegen und regen den
Stoffwechsel an
 

  • Gerbstoffe - sind verantwortlich für den herben Geschmack
  • Hoher Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen A, B2, B9, C, E, Kalium, Zink, Eisen, Jod
  • Geringer Zuckergehalt - 100 ml enthalten rund 24 kcal
  • Rot-Blauer Pflanzenfarbstoff - wirkt antibakteriell, antiviral und ist entzündungshemmend­

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Antioxidantien als Radikalfänger­

Antioxidantien sind keine Zauberei. Die Radikalfänger nehmen Sie mit der Nahrung auf, denn
Ihr Körper kann diese nicht selbst herstellen. Antioxidantien neutralisieren die Wirkung der
freien Radikalen und schützen damit die Zellen Ihres Körpers.

Zu den Antioxidantien gehören unter anderem Vitamin C, ß- Karotin, Vitamin E, polyphenolische Antioxidantien wie Flavonoide und Carotinoide. Antioxidantien sind vor allem in Obst und Gemüse, Kaffee, Tee, verschiedenen Gewürzen, Rotwein und Pflanzenölen enthalten. Beeren haben in der Liste der 20 Lebensmittel mit den meisten Antioxidantien eine besondere Stellung. Heidelbeeren liegen dabei auf Platz zwei. Was in vielen Listen gänzlich fehlt, ist die Aroniabeere. Und das nicht, weil sie mit anderen Beeren, Obst oder Gemüse nicht mithalten kann, sondern weil sie immer noch nicht bekannt genug ist. Die Antioxidantien der Aroniabeere lassen jede Heidelbeere grün vor Neid werden.

Freie Radikale entstehen im Körper bei verschiedenen Stoffwechselprozessen. Weitaus mehr dieser
gefährlichen Moleküle gelangen jedoch durch äussere Einflüsse (Stress, Gifte, Medikamente u.v.m.) 
in den Organismus. Freie Radikale sind fähig, jede Körperzelle anzugreifen und selbst vor dem Zellkern, in dem sich das sensible Erbgut befindet, machen sie nicht halt. Aus diesem Grund zählen sie zu den schlimmsten Feinden des Körpers, denn sie sind für die Entstehung der meisten Krankheiten verantwortlich.

Antioxidantien sind die Gegner der freien Radikale. Sie können freie Radikale unschädlich machen und so die
zerstörerischen oxidativen Prozesse unterbinden.

 

Flavonoide

Im menschlichen Organismus zeigen Flavonoide eine ähnliche Wirkung wie bei den Pflanzen.
Ihre bedeutsamste Wirkung liegt jedoch darin, dass sie die Körperzellen vor oxidativen Schäden bewahren,
die durch freie Radikale ausgelöst werden.

Ausserdem halten sie die Gefässe gesund, indem sie die Gefässwände entspannen und den Blutfluss verbessern.
Diese Eigenschaft hat häufig auch eine regulierende Wirkung auf den Blutdruck zur Folge, so dass Flavonoide
insgesamt zu einem gesunden Herz-Kreislaufsystem beitragen. Einige Flavonoide zeigen darüber hinaus
eine antivirale, antimikrobielle, antiallergische sowie antikanzerogene Wirkung.

 

Antioxidantien schützen unsere Zellen

Freie Radikale stehen am Anfang vieler Gesundheitsbeschwerden. Sie greifen unsere Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen. Je mehr Zellen eines Organs auf diese Weise geschädigt werden, umso schlechter geht es dem betreffenden Organ. Krankheiten treten auf. Die Zellschäden durch freie Radikale können auch zu Entartungen der Zelle führen. Krebs ist die Folge. Antioxidantien können die Zellen vor freien Radikalen schützen.

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Anthocyane

Anthocyane werden als Untergruppe den Flavonoiden zugeordnet. Ihren Namen verdanken sie ihrer tiefblauen Farbe, denn Kyanos ist das griechische Wort für dunkelblau. Daher sind sie in nahezu allen Blüten und Pflanzen zu finden, die diese intensive blaue Färbung aufweisen.

Anthocyane können die Thrombozytenbildung verringern und das Sehvermögen positiv beeinflussen. Darüber hinaus zeigen sie eine entzündungshemmende Wirkung. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie für die Gesunderhaltung des Körpers immens wertvoll.

Zur Gruppe der Anthocyane zählt auch das weitgehend bekannte OPC (Oligomere Procyanidine).

Neben den bereits erwähnten Eigenschaften der Anthocyane verstärkt OPC die Wirkung anderer antioxidativ wirkender Vitamine (A, C, E) um ein Vielfaches, so dass das Immunsystem entlastet und die Abwehrkraft des Körpers gestärkt wird.